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Mehr Zeit in meiner zweiten Heimat? Workation macht es möglich!

23.11.2023

Die Reise des Lebens, eine längere Auszeit oder das große Projekt, das man mit viel Herzblut auf die Beine stellen möchte: Manche Lebenspläne scheinen auf den ersten Blick nicht gut in die Karriereplanung zu passen. Wir wollen, dass beides geht! In der WERTGARANTIE Group gibt es deshalb flexible Lösungen, um Leben und Arbeit möglichst gut in Einklang zu bringen – ein Lebensarbeitszeitkonto, ein Sabbatical oder Workation, die Verbindung von Arbeit und Reisen. Wie das konkret aussehen kann, davon berichtet Stefanie Gabbert. Die HR-Mitarbeiterin lebt und arbeitet einen Teil des Jahres in Griechenland – so kann sie sich um die Renovierung der Wohnung vor Ort kümmern und Zeit mit der Familie verbringen. Ein Gewinn für alle.

Autor: publish! Medienkonzepte

Stefanie Gabbert lebt und arbeitet viele Wochen im Jahr in Griechenland: Workation macht es möglich!

Frau Gabbert, Sie fliegen mehrmals im Jahr nach Griechenland, landen in Thessaloniki und fahren dann zu einer netten Wohnung, 30 Kilometer vom Meer entfernt. Und doch ist das kein Urlaub – das müssen Sie erklären!

Ich nutze das Workation-Programm der WERTGARANTIE. An bis zu 40 Kalendertagen im Jahr kann ich von einem anderen Ort im europäischen Ausland arbeiten. Ich arbeite seit zwei Jahren bei der WERTGARANTIE Group. Von Beginn an war klar, dass ich gern flexible Arbeitsmodelle nutzen würde, um sowohl in Deutschland als auch in Griechenland leben und arbeiten zu können.

Das klingt verlockend. Wie ist das für Ihre Kolleginnen und Kollegen, wenn Sie plötzlich von dort arbeiten, wo andere Urlaub machen?

Das ist kein Problem. Manche machen mal einen Spaß. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich genauso erreichbar bin und genauso arbeite wie in Hannover im Büro oder im Homeoffice. Ich arbeite sehr gern. Und ich glaube, die meisten merken gar nicht, von wo ich arbeite. (lacht)

Griechenland ist für viele seit Jahrzehnten ein Traumziel. Die weiß gekalkten Häuser, das blaue Meer, die malerischen Olivenhaine, die Gastfreundschaft. Für Sie ist das Land zur zweiten Heimat geworden – wie kam es dazu?

Ich habe vor 20 Jahren meinen Lebensgefährten kennengelernt. Der ist Grieche, in Deutschland aufgewachsen, aber mit engem Bezug zu seiner Familie. Und die ist nun auch meine Familie.

Nicht jeder Mensch ist so verbunden mit der Heimat des Partners.

Wir beide haben vor einiger Zeit gleich mehrere Schicksalsschläge erlitten. Damals habe ich mir gesagt: Später, warten – diese Wörter gibt es für mich nicht mehr. Ich wollte gern mehr Zeit dort verbringen, mit der Familie, aber auch das Land, die Kultur und die Sprache kennenlernen. Griechenland ist inzwischen auch meine Heimat geworden.

Das Workation-Programm macht es möglich. Was bedeutet Ihnen die Flexibilität?

Es ist ein ungemeiner Gewinn an Lebensqualität. Früher konnten wir unsere Familie nur zu Weihnachten oder Ostern besuchen. Die Flüge sind dann teuer und meistens ausgebucht. Dadurch war es immer sehr kompliziert, die Treffen zu organisieren. Heute kann ich viel mehr Zeit mit der Familie verbringen. Wir sitzen oft mittags und abends in großer Runde zusammen, essen gemütlich. In der Freizeit fahren wir häufig ans Meer, verbringen den Tag am Strand, gehen abends noch in einem der zahlreichen Fischerdörfer essen, genießen den Sonnenuntergang. Das ist wie im Urlaub. Außerdem können wir uns um die Renovierung des Hauses kümmern. Das wäre von Deutschland aus gar nicht möglich. Die Zeitverschiebung um eine Stunde kommt mir persönlich auch sehr entgegen. (lacht)

Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Stefanie Gabbert hat es dank Workation nicht weit zum Meer.

Nach Feierabend geht es für Stefanie Gabbert oft ans Meer ...

Wie leben Sie dort?

Wir haben eine Wohnung im Haus der Familie. Unten wohnt der Bruder meines Lebensgefährten mit seiner Familie, ein Zahnarzt, der dort auch seine Praxis hat. Es ist ein schönes, aber altes Haus. Wir haben die Bäder schon renoviert, als Nächstes kommen die Fenster dran. Die sind einfach verglast, und im Winter kann es dort schon ordentlich kalt werden.

Was machen die Aufenthalte in Griechenland persönlich mit Ihnen?

Ich lebe in zwei Welten, erlebe verschiedene Kulturen im Alltag, das ist enorm bereichernd. Ich bin nach einem Arbeitsaufenthalt dort fast so erholt wie nach einem Urlaub – obwohl ich ja ganz normal meine Arbeit mache. Ich denke, dass ich dadurch ein zufriedenerer Mensch und eine bessere Mitarbeiterin und Kollegin bin. Denn der Wechsel hält jung und macht mich im Kopf flexibler.

War es ein Problem, das Workation-Programm zu nutzen?

Nein, eigentlich nicht. In Abstimmung mit meiner Führungskraft habe ich in den Antrag fristgerecht eingereicht. Im Intranet stehen alle Infos dazu zur Verfügung. Es ging dann nur noch um technische Fragen. Ich musste am Anfang den Internettarif erweitern und ein paar WLAN-Verstärker in der Wohnung einbauen, dann war das Netz genauso stabil wie in Hannover.

Gab es denn Vorbehalte von Vorgesetzten?

Nein. Aber natürlich braucht es Vertrauen. Ich sehe es so: Wer das Beste für das Team und das Unternehmen insgesamt will, sollte so gut wie möglich auf die Lebensrealitäten der Mitarbeitenden eingehen. Ich kann nur sagen: Es lohnt sich – für alle Seiten.

Blicken wir noch einmal in den Süden: Wie sieht Ihr Arbeitsplatz in Griechenland aus?

Ich sitze jedenfalls nicht mit dem Laptop am Strand, wenn Sie das meinen. (lacht) Im Ernst: Ich habe in unserer Wohnung ein Büro, einen schlichten Schreibtisch, einen großen Monitor und schließe dann den Firmenlaptop an – und los geht es.

Die Arbeitsplätze bei der WERTGARANTIE Group sind flexibel. Was nehmen sie mit ins Büro in Hannover – und was kommt immer mit nach Griechenland?

Mein Tischventilator. Der erfrischt mich immer ein bisschen. Gut, in Griechenland hilft dann auch die Klimaanlange. (lacht)

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Geschrieben von publish! Medienkonzepte

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